Verhütung und das erste Mal

Das erste Mal. Ein spannendes Thema, das dir irgendwann begegnen wird. Vielleicht scheint dir dein erstes Mal noch weit entfernt oder vielleicht hast du seit einiger Zeit einen Freund oder eine Freundin oder du schwärmst für einen oder eine und dich interessiert das Thema. Dann ist es gut, wenn du dich vorab informierst.

Sicher hast du viele Fragen zu dem Thema. Wie verhüte ich am besten, um nicht schwanger zu werden? Wie schütze ich mich vor ansteckenden Krankheiten, die durch sexuelle Kontakte übertragen werden können? Tut das erste Mal weh? (siehe Wissensseite „Das erste Mal, Jungfernhäutchen, Zyklus, Menstruation“) Wo und wann soll das erste Mal passieren?


Wo und wann soll es passieren?

Manche planen ihr erstes Mal genau, stellen Kerzen auf, machen romantische Musik an und machen es sich schön. Andere wiederum planen nichts, sondern entscheiden spontan. Manchen ist es wichtig, dass sie schon lange in einer Beziehung sind, wenn sie das erste Mal Sex haben, manche wollen nicht lange warten und schlafen bereits früh miteinander. Jedes Paar, oder sogar jeder Mensch, empfindet dabei anders und wichtig ist nur, dass ihr zwei euch einig seid

Du entscheidest natürlich zusammen mit deinem Freund oder deiner Freundin, ob und wann ihr miteinander schlafen wollt. Es ist wichtig, dass ihr es beide wollt und sich niemand gedrängt fühlt, Dinge zu tun, für die sie oder er noch nicht bereit ist. Ihr sollt euch beide wohlfühlen. Es ist völlig in Ordnung mit dem ersten Mal noch zu warten, wenn du noch nicht so weit bist. Wenn du deinem Freund oder deiner Freundin wichtig bist, wird er oder sie dich nicht drängen und verständnisvoll reagieren.

Das erste Mal ist natürlich ein ganz besonderes Ereignis. Dennoch kommt es häufig vor, dass ihr grade beim ersten Mal sehr nervös und angespannt seid. Das ist völlig normal. Sei nicht enttäuscht, wenn es vielleicht anders ist, wie du erwartet hast. Auch hier gilt: Übung macht die Meisterin und den Meister . Beim nächsten Mal seid ihr vielleicht bereits entspannter und wisst schon mehr, was euch gefällt oder nicht gefällt und könnt besser aufeinander eingehen.

Trau dich, über deine Ängste, Wünsche und Vorlieben zu sprechen. Das hilft auch deinem Freund oder deiner Freundin, dich und deinen Körper besser kennenzulernen.

 
Wie schützt du dich vor ansteckenden Krankheiten?

Es gibt neben einer Ansteckung mit dem HI-Virus (vielleicht kennst du auch die Bezeichnung „Aids“) eine ganze Reihe von Geschlechtskrankheiten, mit denen du dich anstecken kannst, wenn du ungeschützt mit jemandem Sex hast. Daher ist es sehr wichtig, darauf zu achten, dass du und dein Partner oder deine Partnerin euch schützt.

Um dich vor ansteckenden Krankheiten zu schützen, ist das Kondom fast das einzige Verhütungsmittel, das es gibt. Es gibt auch das Kondom für Frauen, welches allerdings noch nicht so weit verbreitet ist.

Ein Kondom ist sinnvoll, wenn du wechselnde Sexualpartner oder Sexualpartnerinnen oder einen neuen Freund oder eine neue Freundin hast und noch nicht weißt, ob er oder sie möglicherweise eine Krankheit hat. Wenn ihr euch in eurer Beziehung dazu entscheidet, beim Geschlechtsverkehr auf ein Kondom zu verzichten, solltet ihr euch beide vorab ärztlich untersuchen lassen, um mögliche ansteckende Krankheiten auszuschließen.

Vorsicht: Wenn du in einer heterosexuellen Beziehung bist und du und dein Partner beim vaginalen Geschlechtsverkehr auf Kondome verzichtet und ihr (aktuell) keine Kinder bekommen möchtet, solltet ihr über eine andere Schwangerschaftsverhütung nachdenken.


Welche Verhütungsmittel gibt es?

Pille, Kondom, Spirale, Diaphragma… Es gibt viele Arten der Verhütung. Es ist wichtig, dass du dich umfassend über das Thema informierst. Du kannst überlegen, mit wem du darüber sprechen kannst. Vielleicht setzt du dich mit einem Elternteil oder einer Betreuerin oder einem Betreuer einer Jugendeinrichtung in Ruhe zusammen und ihr nehmt euch Zeit, über Verhütung zu sprechen. Vielleicht hast du ältere Geschwister, eine Person in deinem Bekannten- oder Verwandtenkreis, zu der du eine gute Beziehung hast oder eine Vertrauenslehrerin oder ein Vertrauenslehrer. Oder du gehst zu deiner Frauenärztin oder zu deinem Frauenarzt und lässt dich dort beraten. Du kannst dorthin auch eine Freundin oder einen Freund mitnehmen, wenn dies für dich einfacher ist.


Wie findest du heraus, welches Verhütungsmittel das Beste für dich ist?

Das beste Verhütungsmittel findet man manchmal nur über Probieren heraus. Hierbei kann zwischen hormonellen und nicht-hormonellen Verhütungsmitteln, sowie zwischen Verhütungsmitteln für Schwangerschaften und/oder Verhütungsmitteln für Krankheiten unterschieden werden.

Manche Mädchen und junge Frauen vertragen zum Beispiel die Pille nicht so gut. Andere möchten ihrem Körper keine künstlichen Hormone zuführen. Wieder andere finden es schwierig, immer an ein Kondom zu denken.

Bei der Wahl deines Verhütungsmittels kannst du dich sehr gut von einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt beraten lassen. Weiter unten findest du bereits eine Aufstellung der beliebtesten Verhütungsmittel.


Wie spreche ich mit meinem Freund oder meiner Freundin über das Thema?

Wir möchten dich dazu ermutigen, mit deinem Freund oder deiner Freundin über das erste Mal und Verhütung zu sprechen. So könnt ihr mit einem guten Gefühl Sex haben und euch viel mehr entspannen, weil ihr keine Angst vor einer Schwangerschaft oder einer Krankheit haben müsst.

Obwohl in unserer Gesellschaft das Thema Verhütung oft Mädchen und Frauen zugeschrieben wird und in ihr Aufgabenfeld fällt, finden wir, dass dieses Thema beide in einer Beziehung etwas angeht!

Und auch wenn es unangenehm ist, mit deinem Partner oder deiner Partnerin über Verhütung zu sprechen, denk daran, dass euch die Verhütung vor ungewollter Schwangerschaft und vor möglichen Krankheiten schützt. Und du bist bestimmt nicht allein, deinem Partner oder deiner Partnerin ist das Thema sicher auch zuerst peinlich.


Das Kondom

Das Kondom ist das Verhütungsmittel, das vom Jungen benutzt wird. Dieser hauchdünne Schlauch aus Latex wird vor dem Sex über den steifen Penis gestülpt. So wird das Sperma nach dem Orgasmus darin aufgefangen und kommt nicht mit der Vulva/Vagina in Kontakt.

Achtung: Auch der Lusttropfen (ein Sekret, das bei sexueller Erregung des Jungen bereits vor einem Orgasmus aus dem Penis tritt) enthält Samenzellen und kann zu einer Schwangerschaft führen. Daher müsst ihr immer darauf achten, dass der Penis nicht ohne Kondom mit der Vulva/ Vagina in Berührung kommt.

Nach dem Samenerguss ist es wichtig, den Penis mit dem Kondom aus der Vulva/Vagina zu ziehen, bevor er schlaff wird. Wichtig ist auch, das Kondom beim Herausziehen festzuhalten.

Ganz wichtig ist, dass das Kondom bei Benutzung unbeschädigt ist und das Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen ist. Achte auf Markenkondome mit der Kennzeichnung „CE“ und der Nummer der Prüfstelle.

Das Kondom ist das Verhütungsmittel, das beim ersten Mal am häufigsten von Jugendlichen genutzt wird.

Vorteile:

  • einziges Verhütungsmittel, das auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen kann
  • keine Nebenwirkungen
  • Preiswert und in jeder Drogerie, Apotheke, Supermarkt zu kaufen
  • nicht rezeptpflichtig

Nachteile:

  • Kondome müssen immer neu gekauft und „vorrätig“ sein
  • Vor jedem Geschlechtsverkehr muss an die Nutzung gedacht werden


Pille

Die Antibabypille enthält künstliche Hormone, die auf deinen Zyklus einwirken.

  • Sie hemmen die Eizellenreifung und damit den Eisprung
  • Sie verhindern, dass sich der Schleim im Gebärmutterhals verflüssigt. So können die Samenzellen des Jungen oder des Mannes nicht in die Gebärmutter wandern.
  • Die Gebärmutterschleimhaut baut sich nicht auf, so dass sich auch kein befruchtetes Ei einnisten kann.

Die Pille ist ein Medikament und verändert die Vorgänge im Inneren des Körpers. Daher ist die Untersuchung durch eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt jedes halbe Jahr wichtig. Die Pille bringt, wie viele Medikamente, Nebenwirkungen mit sich. Dazu können gehören: Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Brustspannen, Gewichtszunahme, Zwischenblutungen, Lustlosigkeit, Gereiztheit, weniger Lust auf Sex und die Gefahr einer Thrombose (Bildung eines Blutgerinnsels in den Blutgefäßen). Wenn du eine bestimmte Pille nicht verträgst, besprich dies mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt. Sie oder er kann dir dann eine Pille mit einer anderen Zusammensetzung verschreiben.

Die Pille bekommst du nur mit einem von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt ausgestellten Rezept in der Apotheke.

Achtung: Die Verhütung mit der Pille in Kombination mit Rauchen erhöht die Thrombose-Gefahr. Bitte unbedingt bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt ansprechen.

Sicherheit:
Die Pille wird ab dem ersten Zyklustag genommen und verhütet vom ersten Tag der Einnahme zuverlässig. Auch während der Pause, in der die Blutung kommt, schützt sie sicher. Wenn du einmal eine Pille vergisst, besteht keine Gefahr, wenn du die Pille innerhalb der nächsten 12 Stunden einnimmst und dann die anderen Pillen wie gewohnt nimmst.

Allerdings ist die Sicherheit beeinträchtigt, wenn du bestimmte Medikamente nimmst (wie z.B. Antibiotika, Abführmittel, Schmerz- oder Beruhigungsmittel, entzündungshemmende Medikamente) oder bei Magen- und Darmproblemen (Durchfall, Erbrechen). Hier solltest du unbedingt 14 Tage über die Einnahme der Medikamente oder Probleme hinaus ein zusätzliches Verhütungsmittel wie z.B. das Kondom benutzen.

Vorteile:

  • Die Pille ist ein sehr sicheres Verhütungsmittel, wenn sie richtig eingenommen wird
  • Sie wirkt ab dem ersten Tag der Einnahme

Nachteile:

  • Dein natürlicher Hormonhaushalt wird durch das Medikament beeinflusst
  • Die Einnahme muss sehr regelmäßig und gewissenhaft durchgeführt werden
  • Schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Kosten:
Wenn du bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert bist, hast du Anspruch auf Kostenübernahme bis zu deinem 22. Geburtstag. Zuzahlungen fallen ab deinem 18. Geburtstag für die Rezeptgebühr an.

Falls du noch Fragen und Unsicherheiten hast, kannst du dich an deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt wenden.


Hormonspirale/Kupferspirale

Die Hormonspirale besteht aus einem kleinen Kunststoff-T, das das Hormon „Gestagen“ enthält. Der Vorteil ist, dass die Hormonspirale lokal in die Gebärmutter hineinwirkt und somit weniger Nebenwirkungen auf den Körper hat.

Die Kupferspirale besteht aus einem kleinen Kunststoff-T mit einem Kupferdraht. Sie verhindert die Beweglichkeit der Spermien und die Einnistung der Eizelle.

Sie wird von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort zwei bis drei Jahre bleiben. Sie muss regelmäßig von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt kontrolliert werden. Längere und schmerzhafte Periode und das Risiko von Entzündungen sowie Eileiterschwangerschaften können Folgen der Spirale sein.

Vorteile:

  • Nach dem Einsetzen hat man „Ruhe“ und muss sich nicht ständig mit dem Thema Verhütung auseinandersetzen
  • Die Kupferspirale ist ein natürliches Verhütungsmittel und frei von Hormonen

Nachteile:

  • Der natürliche Hormonhaushalt wird durch die Hormonspirale beeinflusst
  • Kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten


Diaphragma

Das Diaphragma sieht ein wenig aus wie ein kleines Schiffchen aus Silikon. Es wird ähnlich wie ein Tampon in die Vagina eingeführt und vor dem Muttermund platziert. So wird verhindert, dass Spermien und Eizellen zusammenkommen. Das Diaphragma wird zusammen mit einem spermienhemmenden Gel auf Milchsäurebasis verwendet, welches die Beweglichkeit der Spermien vermindert und gleichzeitig die natürliche Vaginalflora fördert. Es gibt verschiedene Größen und für einen optimalen Verhütungsschutz sollte der Sitz des Diaphragmas ärztlich oder von einer Fachstelle geprüft werden. Zudem erfordert das Einsetzen und Entfernen etwas Übung. Frühstens sechs bis acht, spätestens 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr sollte das Diaphragma entfernt und sorgfältig gereinigt werden.

Vorteile:

  • Hormonfreie Verhütungsmethode
  • Kostengünstig in der Anschaffung, einmalig zwischen 35€ – 50€ und bei richtiger Pflege haltbar bis zu zwei Jahre

Nachteile:

  • Muss vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt und anschließend im korrekten zeitlichen Abstand wieder entfernt werden
  • Bedarf viel Übung, denn nur bei richtiger Anwendung guter Schutz
  • Kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten


Hormonring

Der Hormonring, auch Vaginalring genannt, ist ein biegsamer Kunststoffring, der in die Vagina eingeführt wird und dort Hormone in den Blutkreislauf abgibt. Der Ring wird zusammengedrückt und ähnlich wie ein Tampon in die Vagina eingeführt. Im Gegensatz zu einem Diaphragma spielt bei einem Hormonring der genaue Sitz keine Rolle, wichtig ist nur dass er nicht stört. Der Ring bleibt drei Wochen in der Vagina und kann danach selbstständig entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Nach einer Woche Pause, in der meist die Periode einsetzt, kann ein neuer Ring eingesetzt werden. Der Empfängnisschutz ist auch während der Pause durchgehend gewährt. Ähnlich wie bei der Pille kann der Schutz bei zusätzlicher Einnahme mancher Medikamente vorrübergehend aussetzen.

Vorteile:

  • Nach dem Einsetzen hat man „Ruhe“ und muss sich nicht ständig mit dem Thema Verhütung auseinandersetzen
  • Dank der einfachen Handhabung kannst du den Ring selbstständig einsetzen und entfernen
  • Wirksamkeit wird nicht durch Erbrechen oder Durchfall vermindert (wie es bei der Pille der Fall sein kann)

Nachteile:

  • Der natürliche Hormonhaushalt wird beeinflusst
  • Kann beim Geschlechtsverkehr oder beim Entfernen eines Tampons verrutschen oder mit rausgezogen werden und muss dann neu eingesetzt werden


3-Monats-Spritze

Die Dreimonatsspritze muss von einer Ärztin, einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft gesetzt werden. Manche Präparate werden in den Muskel am Oberarm oder im Gesäß gespritzt, andere unter die Haut am Bauch oder am Oberschenkel. Der Schutz der Spritze ist sehr hoch und wird nicht durch andere Medikamente beeinflusst. Wichtig ist dabei, dass du auch wirklich alle drei Monate deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt aufsuchst, um die Spritze auffrischen zu lassen.

Vorteile:

  • Nach dem Verabreichen der Spritze hat man für drei Monate „Ruhe“ und muss sich dazwischen nicht um das Thema Verhütung kümmern
  • In vielen Fällen bleiben die monatlichen Blutungen aus und manche Mädchen oder Frauen schätzen das sehr

Nachteile:

  • Der natürliche Hormonhaushalt wird beeinflusst
  • Die Dreimonatsspritze hat häufiger Nebenwirkungen, als andere Verhütungsmittel
  • Nach dem Absetzen der Spritze kann es bis zu einem Jahr dauern, bis sich der Körper wieder erholt und zu dem natürlichen Zyklus zurückkehrt


Verhütungspflaster

Das Verhütungspflaster wird für eine Woche auf die Haut geklebt. Dann wird es gewechselt. Es enthält Hormone, die den Eisprung verhindern. Durchfall und Erbrechen beeinträchtigen nicht die Sicherheit, wie es beispielsweise bei der Pille der Fall sein kann. Doch wie bei den meisten Medikamenten, kann es auch bei dem Verhütungspflaster zu Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen Hautreizungen, Brustspannen und schmerzhafte Monatsblutungen. Generell können die Nebenwirkungen, mit denen der Pille verglichen werden. Allerdings ist die Thrombosegefahr höher.

Vorteile:

  • Du musst nur einmal wöchentlich daran denken
  • Wenn du Probleme bei der Einnahme von Tabletten hast, ist das Verhütungspflaster eine gute Alternative zur Pille
  • Wirksamkeit wird nicht durch Erbrechen oder Durchfall vermindert (wie es bei der Pille der Fall sein kann)

Nachteile:

  • Der natürliche Hormonhaushalt wird beeinflusst
  • Kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten
  • Haltbarkeit des Pflasters auf der Haut ist unterschiedlich


Die „Pille danach“

Die „Pille danach“ ist kein klassisches Verhütungsmittel, sondern ein Notfallinstrument, wenn du mit deinem Freund geschlafen hast und ihr die Verhütung vergessen habt, das Kondom geplatzt ist oder du innerhalb von drei Stunden nach Einnahme der Pille erbrechen musstest oder Durchfall hattest.

Du bekommst die Pille danach in der Apotheke und musst sie innerhalb der nächsten drei Tage nach der Verhütungspanne einnehmen.

Die Pille danach ist nur für Ausnahmefälle gedacht und die Einnahme sollte am besten mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt besprochen werden, da sie im Körper Hormonschwankungen auslösen kann und den Körper ziemlich durcheinanderbringt.

Gute Übersichten und ausführliche Beschreibungen zu den unterschiedlichen Verhütungsmethoden findest du unter dem folgenden Link der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/